
Nach einem Flirt gestaltet sich fĂŒr einen jungen Mann die Organisation des erhofften Wiedersehens mit dem anderen schwierig. Anrufe bleiben unbeantwortet und ihm nur ein Drink, sein Bett und Filmbilder von Soldaten im Gefecht, die seine innere Leere vereinnahmen. Dabei lösen sich die Grenzen von Vorstellung, RealitĂ€t und Traum auf, und es entwickelt sich ein filmisches Schachspiel, in dem queeres SelbstverstĂ€ndnis patriarchaler Gewalt entgegentritt. Bereits in einem seiner ersten Werke zeigt Wieland Speck, was auch sein kuratorisches Schaffen im Panorama ĂŒber Jahrzehnte hinweg prĂ€gen sollte: Mut und Fantasie als politische Chance zu begreifen, um in einer heterosexualisierten Welt Raum fĂŒr Alternativen zu entwickeln. Zazie de Paris als Wirtin und Kurt HĂŒbner in der Rolle eines Offiziers bereichern den Film mit scharfer Ironie.
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