

Der dokumentarische Spielfilm von Daniel Schmid erzĂ€hlt von einem Ort, den der Komponist Guiseppe Verdi einst als sein "schönstes Werk" bezeichnete: Es ist die "Casa di riposa", ein Altersheim, 1896 in Mailand von ihm gegrĂŒndet â ein Ort fĂŒr Menschen, "die weniger GlĂŒck hatten als ich", so der Komponist. Seit jeher ist die "Casa di riposa" ein Zufluchtsort fĂŒr KĂŒnstler, bei denen die groĂe Karriere nie stattgefunden hat â aber auch fĂŒr andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen lĂ€ngst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen. Doch wer einmal von der Tosca gekĂŒsst wurde, lebt weiter fĂŒr die Kunst, fĂŒr das Scheinwerferlicht und die Selbstdarstellung.
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