Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte ist zweifellos eines der vielschichtigsten, tiefsinnigsten, kompliziertesten und daher auch am schwierigsten zu inszenierenden BĂŒhnenwerke der gesamten Opernliteratur. Gattungstechnisch wird sie nur verstĂ€ndlich, wenn man sie als eine Mischung aus viererlei sieht: als philosophisch vertieftes Ideendrama mit unzĂ€hligen VerschlĂŒsselungen und als naives MĂ€rchen, als pralle Komödie und derbes Kasperle-Spiel. Sie fuĂt dort, wo sich die Traditionslinien der barocken Zauberoper mit der italienischen Buffa und dem Wiener Singspiel treffen, wo alle Wunderlichkeiten denkbar und erlaubt sind. Die Inszenierung von Peter Ustinov kommt allen entgegen, die eine primĂ€r mĂ€rchenhafte Umsetzung lieben, das Ambiente ist traditionell,konventionell. SĂ€ngerisch ist ein hervorragendes Ensemble aufgeboten.
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