

1958, mitten im Algerienkrieg und zwei Monate vor der Weltmeisterschaft, entdeckte der französische Fußballverband (FFF) am 15. April, dass neun seiner Spieler algerischer Herkunft heimlich Frankreich verlassen hatten, um sich dem Hauptquartier der Nationalen Befreiungsfront (FLN) in Tunis anzuschließen, wo die Provisorische Regierung der Algerischen Republik (GPRA) ihren Sitz hatte. Sie gaben alles auf – Karrieren, Ruhm, Geld –, um die Sache der FLN zu unterstützen: die Unabhängigkeit des algerischen Volkes. Ihre waghalsige Flucht glich einem Thriller und machte in der internationalen Presse Schlagzeilen. Vier Jahre lang tourte die FLN-Mannschaft um die Welt und wurde zum Symbol des Volkes. Die FIFA weigerte sich, die Mannschaft anzuerkennen und drohte Verbänden, die gegen sie spielten, mit Sanktionen. Dennoch hinterließ die Mannschaft mit 57 Siegen, 14 Unentschieden und 12 Niederlagen in 83 Spielen einen bleibenden Eindruck.
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Mohamed Boumezrag
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Mokhtar Arribi
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Mohamed Allam
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Rachid Mekhloufi
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Mustapha Zitouni
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Abdelaziz Ben Tifour
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Kaddour Bekhloufi
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Abderrahmane Boubekeur
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Abdelhamid Kermali
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Abdelhamid Bouchouk
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Amar Rouaï
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Saïd Brahimi
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Saïd Amara
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Just Fontaine
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Redha
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Karim Rouaï
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Malik Zitouni
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Michel Naït-Challal
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Kader Abderrahim
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