Der Furor und die Furie. Das Maskulinum positiv konnotiert, das Femininum negativ. Ein Grund oder kein Grund, wĂŒtend zu sein â man darf das selbst entscheiden. Man darf sich seiner Wut als eines wesentlichen Teils des menschlichen GefĂŒhlsspektrums annehmen, darf sie sich zu eigen machen, muss sie nicht verstecken, und das gilt auch fĂŒr Frauen. AdĂ€quat roh und expressiv gibt die Schauspielerin und Regisseurin Luna Jordan ihrer Wut eine Form, einen reflexiven Raum, stellt sie aus, lĂ€sst sich in sie fallen, taucht aus ihr auf, verwandelt sie in kreative Energie. AtmosphĂ€risch, lyrisch und nicht zuletzt kathartisch dehnt sie Grenzen und formuliert Gedanken ĂŒber die Implikationen einer gesellschaftlich und politisch instrumentalisierten Emotion. Ein starkes PlĂ€doyer fĂŒr das â auch feministische â Recht auf ein zutiefst menschliches GefĂŒhl.
FUROR Teaser - Ein Film von Luna JordanTeaser
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