
Die Neuinszenierung von Mozarts "Le nozze di Figaro" an der MailĂ€nder "Scala" war 2016 ein groĂer Erfolg bei Kritik und Publikum. Am Dirigentenpult stand der Ăsterreicher Franz Welser-Möst.
In einem der schönsten OpernhĂ€user der Welt konnte man 2016 eine eindrucksvolle Neuinszenierung bewundern: Der junge britische Regie-Shootingstar Frederic Wake-Walker nahm sich "Le nozze di Figaro" an und lieferte eine intelligente und frische Neu-Interpretation. Seit 1981 war Mozarts "Figaro" in Mailand in der legendĂ€ren Inszenierung von Giorgio Strehler im Repertoire. Wake-Walker spielt mit dem berĂŒhmten Vorbild: Er stellt mit Kulissen-VersatzstĂŒcken und der EinfĂŒhrung einer Strehler-Figur, die die meiste Zeit auf der BĂŒhne sitzt, in der Partitur mitliest, Anmerkungen macht und mit einer Kurbel die DrehbĂŒhne bewegt, eine Hommage an Giorgio Strehler zusammen - respektvoll, aber nie devot. Inhaltlich fokussiert Wake-Walker die Handlung des StĂŒckes auf die InstabilitĂ€t der Liebe.
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