
Johannes Meier, genannt Johnny, ist ein Sexarbeiter im Akkord. Die ĂŒberwiegend frustrierten Frauen, die bei ihm nackt in seinem Vorzimmer warten und, bis sie an der Reihe sind, wie etwa beim Zahnarzt oder beim Friseur mehr oder weniger gelangweilt in Zeitschriften blĂ€ttern, sind seine Kundinnen, die von ihm und seinem âbesten StĂŒckâ reihum beglĂŒckt werden wollen. In seinem horizontalen Gewerbe hat er sich einen Ruf erarbeitet, der bis nach drauĂen gelangt ist und Begehrlichkeiten jenseits seiner Hausfrauen-Klientel weckt. Ein halbseidener Arzt eröffnet ihm die Möglichkeit, auf einen Schlag reich zu werden: 100.000 Mark soll Johnny bekommen, wenn er sich von seinem Penis trennt. Der Quacksalber will mittels Amputation Johnnys Mannesstolz abtrennen, um diesen anschlieĂend einem sexuell impotenten, aber finanziell potenten Greis, der sich auch im fortgeschrittenen Alter des Beischlafs erfreuen möchte, wieder anzunĂ€hen.

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