
Inspiriert Jörg Fausers Roman „Rohstoff“, der starke biografische Züge aufweist, drehte der Berliner Filmemacher Christoph Rüter für 3sat ein 45-minütiges Filmporträt des deutschen Popliteraten. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Franz Dobler besuchte er Menschen, die in Fausers Leben von Bedeutung waren. Zudem zeigt er Ausschnitte aus einer Lesereise von Franz Dobler, Wiglaf Droste und Benjamin von Stuckrad-Barre mit Fauser-Texten. Alle drei sind große Fauser-Fans, sehen sich in seiner Tradition beziehungsweise sind von ihm beeinflusst. Fauser reflektiert in seinem Werk die Gegenwart, daher erzählt der Film auch viel über seine Zeit – Ende der Sechziger bis Mitte der Achtziger Jahre – in der alten Bundesrepublik.
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