
Richard Wagners vierter und letzter Teil der Nibelungen-Saga „Götterdämmerung“ wurde während der Revolution 1848/49 begonnen, aber erst 1874 abgeschlossen. Dmitri Tcherniakovs Inszenierung verzichtet auf viele Aspekte der Mythologie und versetzt die Handlung in ein Schlaflabor – ein technisch hochkomplexes Bühnenwerk auf verschiedenen Ebenen. Der Wagner-Experte Christian Thielemann dirigiert die Staatskapelle Berlin bewusst langsamer als üblich und erreicht dadurch Tiefe und Sinnlichkeit, die von der Presse allenthalben gewürdigt wurde.
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