
Fritz Krause war das älteste Kind des Zimmermanns Fritz Krause aus Tzschetzschnow (seit 1937 Güldendorf und heute ein Ortsteil von Frankfurt). Dort besuchte er die Schule und erlernte später den Beruf des Kaufmanns in der Tapetengroßhandlung Albert Link. Während des Zweiten Weltkriegs 1943 zur Marine einberufen, musste er in britischer Kriegsgefangenschaft in Norwegen Minen räumen. Ende 1945 kehrte er in die zerstörte Heimatstadt zurück. Er arbeitete als Lagerarbeiter und trat 1947 in die Freie Deutsche Jugend (FDJ) und in die SED ein. Krause wurde 1949 im eingemeindeten Güldendorf als Bezirksvorsteher eingesetzt und bereits 1950 Stadtverordneter in Frankfurt (Oder). Im Juni 1951 wurde er 1. Sekretär der FDJ-Kreisleitung Frankfurt (Oder) und fungierte von 1957 bis 1959 als 2. Sekretär der...