
1934 in Berlin geboren, gründet Hansjürgen Pohland aka Jason Pohland mit 21 Jahren seine erste Produktionsgesellschaft Pohlane Film, später firmiert er unter Modern Art Film. In den ersten sechs Jahren entstehen mehr als 30 Kurzfilme, darunter einige, die auf internationalen Festivals mit Preisen ausgezeichnet werden. Zusammen mit Alexander Kluge, Edgar Reitz, Wolf Wirth, Harro Senft und anderen nutzt er 1962 die Öffentlichkeit des Oberhausender Kurzfilmfestivals, um ein Manifest unter dem Titel „Papas Kino ist tot“ zu verkünden. Man fordert einen Bruch mit den bestehenden Produktionsverhältnissen und verlangt Bedingungen, die der herrschenden Lethargie ein Ende bereiten und den Neuen deutschen Film ermöglichen sollen. Ein Autorenkino ähnlich der französischen Novelle Vague will man schaff...