
Marthe Alycia, geboren als Marthe Juliette Rosette im Jahr 1903 in Buenos Aires, wuchs zwischen zwei Kulturen auf, bevor sie nach Frankreich übersiedelte, wo sie den größten Teil ihrer künstlerischen Laufbahn aufbaute. Als Schauspielerin mit zurückhaltendem Wesen, aber großer Strenge setzte sie sich nach und nach auf den Pariser Bühnen durch und wurde 1958 in die Comédie‑Française aufgenommen. Zwölf Jahre lang verkörperte sie dort ein breites Spektrum an Rollen, vom klassischen Repertoire bis zu zeitgenössischen Stücken, und erwarb sich den Ruf einer soliden, präzisen und tief engagierten Darstellerin. Parallel zu ihrer Theaterkarriere trat Marthe Alycia auch im Kino und Fernsehen auf, unter anderem in Jacques Feyders La Loi du nord sowie in der Verfilmung von Vierundzwanzig Stunden im Le...
als Madame Di Stefano
1968