
Nadia Gray (geb. Nadia Kujnir; 23. November 1923 – 13. Juni 1994) war eine rumänische Filmschauspielerin. Gray wurde in Bukarest in eine jüdische Familie geboren. Ihr Vater war aus Russland nach Rumänien eingewandert, ihre Mutter stammte aus Akkerman (Bessarabien). Ende der 1940er-Jahre floh sie nach dem Zweiten Weltkrieg vor der kommunistischen Machtübernahme aus Rumänien nach Paris. Ihr Filmdebüt gab sie 1949 in „L'Inconnu d'un soir“. Ihre wohl bekannteste Rolle spielte sie in Federico Fellinis Film „La Dolce Vita“ (1960). Sie hatte einen Gastauftritt in einer Folge der Fernsehserie „The Prisoner“ („The Chimes of Big Ben“, 1967). Sie war zunächst mit N. Goldenberg (später Herescu), einem wohlhabenden Geschäftsmann aus Chișinău, verheiratet, dann mit Constantin Cantacuzino, einem rumän...
als Françoise Dalbret
1967