Er war das uneheliche Kind eines Landjägermeisters und einer Schneiderin. Graf wuchs in Meiningen auf und absolvierte eine Lehre in der Deutschen Hypothekenbank. Bereits Statist am Meininger Theater, nahm er Schauspielunterricht bei Erich Nowack. Er gab sein Debüt im Jahr 1920 am Stadttheater Mühlhausen/Thüringen. Dort war er als jugendlicher Held und Liebhaber bis 1922 engagiert. Von 1922 bis 1924 spielte er am Theater Gera und von 1924 bis 1928 am Nationaltheater Weimar. In Weimar sah man ihn als Ferdinand in Kabale und Liebe sowie in den Titelrollen von Goethes Faust, Der Prinz von Homburg, Hamlet sowie als Maximilian in Franz Werfels Juarez und Maximilian. Von 1928 bis 1933 gehörte er zum Ensemble der Städtischen Bühnen Hannover. Hier verkörperte er Stanhope in Die andere Seite von R...
1956