
Yvette Vaucher, geborene Pilliard am 11. November 1929 in Vallorbe, Schweiz, war eine Pionierin des Frauenbergsteigens und eine Ikone der Schweizer Bergwelt. Groß und athletisch, zeichnete sie sich in einer damals von Männern dominierten Welt aus und erreichte Gipfel, die die Geschichte des Bergsteigens prägten. Geboren in der Region Vallorbe, wuchs Yvette in einer Nachkriegszeit auf, in der Frauen sich selten an extreme Bergtouren wagten. Schon früh begeisterte sie sich für die Berge, begann mit dem Klettern und bewältigte schnell anspruchsvolle Routen wie die Bonatti-Säule der Dru, die Ostwand des Petit Capucin und die Nordwände der Cima Grande sowie den Westgipfel des Lavaredo. In den 1950er-Jahren, als sie in Neuchâtel lebte, stellte sie fest, dass es in der Nähe ihres Wohnorts keine ...

als Self
1971