

Ein Reich als Erbe, ein Kardinal als Herr.
Die Serie Mazarin (1978) erzählt den Aufstieg von Jules Mazarin, zunächst italienischer Diplomat und später Frankreichs wichtigster Minister nach Richelieu. Die Handlung zeigt, wie er das Vertrauen von Anna von Österreich gewinnt und zum politischen Mentor des jungen Ludwig XIV. wird. Im Verlauf der Episoden stellt sich Mazarin den Intrigen am Hof, dem Misstrauen der großen Adelsfamilien und den Wirren der Fronde, die die königliche Autorität bedroht und ihn mehrfach ins Exil zwingt. Trotz Pamphleten und Verschwörungen gelingt es ihm, die Ordnung wiederherzustellen und den Aufstieg des zukünftigen Sonnenkönigs vorzubereiten. Die Serie zeichnet so das Porträt eines geschickten Staatsmannes, oft umstritten, aber entscheidend für den Aufbau der absoluten Monarchie.
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Die Serie Mazarin (1978) schildert den Aufstieg von Jules Mazarin in einem Frankreich, das nach dem Tod Ludwigs XIII. politisch geschwächt ist. Zunächst päpstlicher Diplomat, wird er zum politischen Erben Richelieus und gewinnt allmählich das Vertrauen von Anna von Österreich, während er den jungen Ludwig XIV. in die Staatskunst einführt. Die Handlung folgt den großen Krisen des 17. Jahrhunderts: den Intrigen des Hofes, der Feindseligkeit der hohen Adelsfamilien und vor allem der Fronde, einer weitreichenden Rebellion, die die königliche Autorität erschüttert und Mazarin ins Exil zwingt. Trotz Schmähschriften, Verschwörungen und öffentlicher Ablehnung gelingt es ihm, die Ordnung wiederherzustellen und die Monarchie zu festigen. Indem er Ludwig XIV. auf seine künftige Rolle vorbereitet, legt Mazarin die Grundlagen für eine zentralisierte Königsmacht und damit für die spätere Alleinherrschaft des Sonnenkönigs.
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