

Die Eroica, Ludwig van Beethovens 3. Sinfonie, bedeutete zu ihrer Zeit einen Bruch mit den gebrĂ€uchlichen Klangerscheinungen. Ebenso wagte sich Hugo Niebeling, einer der bedeutendsten Regisseure fĂŒr Musik- und Ballettfilm, 1971 an eine filmisch ungewöhnliche Form der Konzertinszenierung der Berliner Philharmoniker und ihres Dirigenten Herbert von Karajan. Drei keilartig aufragende Blöcke mit den Musikern symbolisieren Dreiklang und Dreiklangbrechungen. Besonders gelungen sind hierbei die Nahaufnahmen der Instrumente und der HĂ€nde der Musiker, die ihnen diese grandiosen KlĂ€nge entlocken. DarĂŒber hinaus veranschaulicht dieses höchst interessante Zeitdokument die Rolle des energetischen Dirigenten und seines Zusammenspiels mit dem Orchester. Ein expressionistisches KunststĂŒck, das die Kraft der Musik und die intensive Wirkung von Bildern gleichwertig transportiert. Im 2009 erschienenen Diectors Cut in SchwarzweiĂ verstĂ€rkt sich der revolutionĂ€re Einsatz der eingesetzten Effekte stark.
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